ALLES BLEIBT ANDERS.

Im Elisabeth haben wir größtes Verständnis im Umgang mit an Demenz erkrankten Bewohnern. Unsere langjährige Erfahrung in der Pflege von Demenzkranken lehrt uns, dass es vor allem darum geht, die ganz eigene Welt und Wahrheit jedes dementen Bewohners zu begreifen und zu respektieren. Diese sind nicht, wie oft angenommen anormal, sondern meist einfach nur in der Zeit- oder der Ortsachse verschoben. Der demente Bewohner oder die Bewohnerin glaubt weder an fliegende Teppiche, noch an sprechende Tiere, man mag zwar 93 anstatt der angegebenen 24 sein, aber man ist nicht Napoleon oder Cleopatra. Als Pflegepersonal muss man verstehen, dass demente Bewohner in ihrer eigenen Wirklichkeit leben. Für sie ist nicht immer klar, dass er oder sie sich, als Alzheimer-Patient, in einem Altenpflegeheim befindet und die fremde Frau, die da ins Zimmer kommt, lediglich eine Altenpflegerin ist, die ihn/oder sie zu Bett bringen möchte. Wir versuchen hier unsere Blickwinkel stetig zu ändern, um die Welt aus der Perspektive des Bewohners zu sehen. Und zwar zum Wohle aller. Dazu abschließend ein Zitat von Erich Grond (deutscher Gerontologe und Psychotherapeut): Es ist entscheidend, daß "es nicht um Erfolg, sondern um Wohlbefinden des Bewohners und des Mitarbeiters" geht.