QUALITÄT PFLEGEN. Wir sind stolz auf den hohen Pflegestandard in unserem Haus. Doch darauf ruht sich hier keiner aus. Mit regelmäßigen internen und externen Fortbildungen, sorgen wir für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Ein interdisziplinäres Team sorgt im Haus dafür, dass aktuelle Konzepte in allen Bereichen der Pflege Einzug erhalten. Dabei koordinieren wir Bereiche wie Ergo-, Logo- oder Physiotherapie, Haus- und Fachärzte, Heil-, Sprach- und Stimmtherapeuten, Ehrenamtliche Unterstützer und Besuchsdienste, Hilfsmittel-Lieferanten und Sanitätshäuser u.v.m.

Wundmanagement Das Wundmanagement ist eine wichtige Kompetenz im ELISABETH. Ein spezielles Team aus Wundtherapeut und Wundassistent kümmert sich um eine professionelle Wundversorgung, so dass in der Regel Krankenhaus-Einweisungen vermieden werden können. Gerade beim Wundmanagement legen wir besondern Wert auf eine enge und gute Zusammenarbeit mit den Hausärzten.

Hospiz- und Palliativcare Um einen Menschen in seiner letzten Lebensphase respekt- und würdevoll zu begleiten, ist es wichtig die individuellen Wünsche zu verstehen. Unsere Erfahrung in der hospizlichen Arbeit zeigt, dass sich diese Wünsche auf vier Dimensionen verteilen: Die soziale, die körperliche, die psychische und die spirituelle Dimension. Es besteht oft das Bedürfnis nicht alleine zu gehen, sondern in einer geborgenen Umgebung mit vertrauten Menschen. Man wünscht sich schmerzfrei zu sein und die Möglichkeit zu bekommen wichtige Dinge noch zu erledigen. Nicht selten ist der Wunsch da, auch schwierige Fragen, wie nach dem Sinn des Lebens oder „das danach“ besprechen zu können. Eine Gruppe von Palliative-Care-Fachkräften und eine Koordinat ion, mit einem Team aus Ärzten, Pflegerinnen, Therapeuten, Seelsorgern, ehrenamtlichen Hospizhelfern und nicht zu vergessen Angehörigen, sorgen dafür, dass alle diese Wünsche berücksichtigt werden. Gemeinsam mit dem Bewohner soll die individuell bestmögliche Begleitung gefunden und geboten werden.

FREI SEIN UND BLEIBEN. FEM steht für Freiheits Entziehende Maßnahmen. Diese sollen in unserem Haus nur dort stattfinden, wo eine Selbstgefährdung angenommen werden muss. Es ist unser Anliegen, dass alle Bewohner ihre eigene Freiheit behalten. Wir arbeiten dafür nach einer L eitlinienempfehlung der Universität Hamburg von 2009. Durch Schulungen aller Mitarbeiter, interne und externe Netzwerkarbeit, regelmäßigen Austausch, Reflexion der eigenen Praxis und Erarbeitung einer Agenda, schaffen wir einen offenen, sensiblen und vor allem sinnvollen Umgang mit diesem Thema.

DEMENZ Im Elisabeth haben wir größtes Verständnis im Umgang mit an Demenz erkrankten Bewohnern. Unsere langjährige Erfahrung in der Pflege von Demenzkranken lehrt uns, dass es vor allem darum geht, die ganz eigene Welt und Wahrheit jedes dementen Bewohners zu begreifen und zu respektieren. Diese sind nicht, wie oft angenommen anormal, sondern meist einfach nur in der Zeit- oder der Ortsachse verschoben. Der demente Bewohner oder die Bewohnerin glaubt weder an fliegende Teppiche, noch an sprechende Tiere, man mag zwar 93 anstatt der angegebenen 24 sein, aber man ist nicht Napoleon oder Cleopatra. Als Pflegepersonal muss man verstehen, dass demente Bewohner in ihrer eigenen Wirklichkeit leben. Für sie ist nicht immer klar, dass er oder sie sich, als Alzheimer-Patient, in einem Altenpflegeheim befindet und die fremde Frau, die da ins Zimmer kommt, lediglich eine Altenpflegerin ist, die ihn/oder sie zu Bett bringen möchte. Wir versuchen hier unsere Blickwinkel stetig zu ändern, um die Welt aus der Perspektive des Bewohners zu sehen. Und zwar zum Wohle aller. Dazu abschließend ein Zitat von Erich Grond (deutscher Gerontologe und Psychotherapeut): Es ist entscheidend, daß „es nicht um Erfolg, sondern um Wohlbefinden des Bewohners und des Mitarbeiters“ geht.

 
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